In Folge der Finanzkrise Griechenlands stemmen sich zahlreiche junge Athener Unternehmer mit neuen Projekten gegen die steigende Arbeitslosigkeit. Ihr Ziel: Besucher in ihre Stadt zurückzulocken und die lokale Szene wiederzubeleben.

Bereits seit einigen Jahren läuft es nicht gut für Athen. Das Sparprogramm der Regierung hat tiefe Spuren hinterlassen und Unruhen, Streiks und politische Turbulenzen ausgelöst, die den Tourismus in der Stadt dramatisch einbrechen ließen. Doch ebenso wie Griechenland vorsichtige Schritte zur Erholung macht, legen sich die Athener ins Zeug für die Wiederbelebung der Hauptstadt mit kreativen Start-ups, die sich auf das Erschwingliche und Authentische konzentrieren.

Während die meisten der Souvenirs in der Plaka, Athens Altstadt, aus China importiert werden, zeigt „Forget Me Not witzige Updates griechischer Klassiker wie Böser-Blick-Untersetzer und moderne Variationen der klassischen griechischen Sandale.

In ihrem Laden B38, verkaufen Mirella Manta und Ioli Michalopoulou Accessoires von lokalen Designern neben ihrer eigenen Womenswear-Kollektion.

Einst überteuert und nicht sonderlich beeindruckend, wird die Athener Hotel-Szene jetzt durch Do-it-yourself Hoteliers aufgefrischt. Eine Gruppe von Freunden steckt hinter Live in Athens 4 hell und freundlich eingerichtete Appartments mit Balkon/Terrasse, die verstreut im lebhaften Psirri-Viertel liegen. (ab € 58 pro Nacht)

Dimosthenis Misentzis und Nondas Skorpideas haben ihre bisherigen beruflichen Karrieren beendet, um das hippe Hostel City Circus zu eröffnen, das sie vor kurzem um neun Zimmer und eine Bar/Restaurant ergänzt haben. (Bett im Schlafsaal ab € 22, Zimmer ab € 60)

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