Insel Mainau

Die Mainau ist nicht nur die drittgrößte Bodensee-Insel, sondern gehört auch zu den berühmtesten und schönsten Garten- und Parkanlagen in Deutschland. Begünstigt durch ein einzigartiges Mikroklima wachsen hier nicht nur heimische Pflanzen, sondern auch zahlreiche Blumen, Bäume und andere Gewächse, die ihre Heimat im Mittelmeerklima haben. Die Insel ist reich an botanischen und gärtnerischen Highlights, die im Wechsel der Jahreszeiten immer neue Attraktionen hervorbringen.

Das als Park angelegte Arboretum beherbergt etwa 500 Arten wertvoller und teils seltener Laub- und Nadelbäume. Weitere Anziehungspunkte sind das Palmenhaus mit seinen mehr als 20 verschiedenen Palmenarten und der farbenprächtigen Orchideenschau im Frühjahr, der Staudengarten mit mehr als 700 Sorten dieser Pflanzenfamilie, der nach italienischem Muster angelegte Rosengarten und im frühen Herbst der Dahlienhügel mit seiner faszinierenden Palette an Farbnuancen und Blütenarten von über 10.000 einzelnen Dahlien.

Impressionen von der Mainau

Palmen auf der Mainau. Foto: diskostu, Flickr (Lizenz CC BY-NC-SA 2.0)

Insel Mainau

Dahlien auf der Insel Mainau. Foto: Gerhard Giebener, Flickr (Lizenz CC BY 2.0)

Mainau, Dahlienhügel

Statue im Rosengarten, Insel Mainau. Foto: Gerhard Giebener, Flickr (Lizenz CC BY 2.0)

Rosengarten, Insel Mainau

Orchidee im Palmenhaus, Insel Mainau. Foto: Manfred Morgner, Flickr (Lizenz CC BY-SA 2.0)

Mainau, Orchideenschau im Palmenhaus

Allee des Arboretum, Insel Mainau. Foto: Axira (Flickr), Lizenz (CC BY-NC-ND 2.0)

Insel Mainau, Arboretum

Mainau, Figuren aus Blüten und Blumen; Foto: Stako, wikimedia commons (gemeinfrei)

Insel Mainau, Blütenfiguren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So kommt man hin

Die Insel Mainau kann unter anderem mit dem Schiff, dem Auto oder dem Fahrrad erreicht werden. Die Parks und Gärten durchstreift man zu Fuß.

Übernachtungsempfehlung

Als Ausgangspunkt für einen Besuch der Mainau bietet sich die Stadt Konstanz an. Wer gerne modern und luxuriös logiert, für den ist das Riva Hotel die Top-Adresse. Das Hotel, direkt am See gelegen, bietet neben seiner prominenten Lage zwei weitere bemerkenswerte Highlights. Das Pooldeck mit Blick über den See und die Bodenseelandschaft, sowie das 2-Sterne Restaurant Ophelia. Küchenchef Dirk Hoberg, dekoriert mit 17 Punkten des Gault Millau und zwei Michelin Sternen, präsentiert hier die klassische französische Küche in zeitgemäßer Interpretation.

Übernachtung im Standard-Doppelzimmer ab € 200,–, Deluxe Zimmer und Suiten zur Seeseite ab € 320,–. Das 4-Gang Menü im Ophelia kostet € 105,–, ohne Weinbegleitung.

Internetseite des Hotels: www.hotel-riva.de

Ein ebenfalls modern eingerichtetes Hotel und eine gute, preiswerte Alternative: das Hotel Constantia. Es liegt zentral in der Nähe von Hafen und Bahnhof. Das Doppelzimmer kostet hier € 110,– inkl. Frühstück.

Internetseite des Hotels: www.hotel-constantia.de

 

Nicht anfassen! Alnwick – Der etwas andere Garten.

Ein übermannshohes Eisentor, Sicherheitstechnik, Totenköpfe und Warnhinweise auf den stets verschlossenen Toren, Zugang nur mit autorisiertem Guide und die strikte Anweisung „nicht anfassen“. Willkommen im Giftgarten von Alnwick Garden.

Giftgarten von Alnwick Garden. Foto: Steve F, wikimedia commons (Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Tor zum Giftgarten in Alnwick Garden, England

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle „Insassen“ dieses wohl außergewöhnlichsten Gartens der Welt können tödlich sein. Hier werden Pflanzen gehegt und gepflegt, die wir von unseren heimischen Gärten und Wiesen kennen, deren tödliches Potenzial jedoch vielen unbekannt ist. Fingerhut, Tollkirsche und Goldregen sind den meisten von uns noch geläufig.

Heimische Giftpflanzen, Goldregen. Foto: wikimedia commons, gemeinfrei

Goldregen

Heimische Giftpflanze, Roter Fingerhut. Foto: wikimedia commons, gemeinfrei

Roter Fingerhut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Schierling kennen wir vielleicht aus der griechischen Geschichte, als das Getränk, das dem Philosophen Sokrates den Tod brachte. Aber wer weiß schon, dass die lieblich aussehende Akelei, zumindest einige ihrer Arten, zu den giftigsten heimischen Pflanzen gehört?

 

Heimische Giftpflanzen, Akelei. Foto: © Siegart von Schlichting; https://de-de.facebook.com/SiegartvonSchlichting

Akelei; © Siegart von Schlichting; https://de-de.facebook.com/SiegartvonSchlichting

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber nicht nur diese, sondern über 100 verschiedene, teils wunderschön oder harmlos aussehende Pflanzen mit unterschiedlich hohem tödlichem Potenzial wachsen in diesem Garten.

So kommt man hin.

Alnwick Garden liegt im Herzen von Northumberland, einer Grafschaft im Nordosten von England, an der Grenze zu Schottland.

Mit dem Auto
Wenn Sie bereits in England unterwegs sind, führt die Autobahn A1, Ausfahrt Alnwick zu dem gut ausgeschilderten Parkplatz von Alnwick Garden.

Mit dem Flugzeug
Lufthansa fliegt täglich, außer Samstag, direkt von Düsseldorf zum Newcastle International Airport, der ca. 55 km von Alnwick Garden entfernt ist. Verbindungen von anderen deutschen Städten mit Lufthansa oder British Airways über London.

Wird fortgesetzt